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#1 Der, den sie Pablo nennen... von Bailey 24.11.2015 20:56

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Pablo wurde Mitte Oktober diesen Jahres ohne Chip bei dem Ort Inca (Mallorca) aufgefunden und in die staedtische perrera gebracht.
Er hatte Wuermer, Zecken und Floehe und war stark erkaeltet.
Zum Glueck ist diese perrera recht klein, die Zahl der Hunde uebersichtlich und sowohl der Pfleger als auch die Tieraerztin sehr tierlieb und engagiert, so dass ihm medikamentoes gut geholfen werden konnte.

Waehrend der Zeit seiner Erkrankung veroeffentlichte eine freiwillige Helferin der perrera auf facebook ein herzzerreissendes Video des Hundes, mit der Bitte um Hilfe.
Dieses Video bekam Llopito (Beril) zu sehen und beschloss, zu helfen!

So sind wir nun seit ca. 3 Wochen am Organisieren und Machen und Tun und es sieht gut aus, dass Pablo im Dezember zu Beril auf Pflegestelle ziehen kann !


Pablo ist knappe 3 Jahre alt und etwa 68 cm hoch.
Derzeit sehr duenn - aber mit Geduld, guter Ernaehrung und Bewegung zum Muskelaufbau wird er bestimmt ein stattlicher Kerl (kein zartes Pflaenzchen )
Er hat ein grundgutes Gemuet. Zeigt sich freundlich gegenueber Menschen allen Alters und Geschlechts. Auch mit Hunden wurden bisher keine Probleme festgestellt.

Fehlen tut es ihm an Erziehung - wobei ich ihn fuer gut lenkbar halte.




















#2 RE: Der, den sie Pablo nennen... von MariundLeo 24.11.2015 21:04

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Oh wie schön!
Das hört sich gut an! Ich bin sicher die Zusammenführung tut beiden gut!
:

#3 RE: Der, den sie Pablo nennen... von SabrinaR 25.11.2015 22:27

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Oh wie schön!

Das wird allen bestimmt gut tun....und wer weiß, was die Zukunft bringt

#4 RE: Der, den sie Pablo nennen... von karosa 26.11.2015 07:27

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Ein sehr schöner Hund! In welcher Gegend wohnst Du, Beril?

#5 RE: Der, den sie Pablo nennen... von Bailey 30.11.2015 21:39

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FOOOOOOTOFLUT

Am Freitag, 04.12. fliegt Pablo zu Beril !!!

Heute habe ich also noch einmal das schoene Wetter ausgenutzt und die vielen Gesichter des Pablo festgehalten:




































#6 RE: Der, den sie Pablo nennen... von SabrinaR 30.11.2015 22:05

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Oh DANKE!

Ich bin sehr gespannt wie er sich bei Beril entwickelt (evtl. mag sie ja dann mal wieder berichten?).....

Auf den Bildern sieht er aber älter aus als knapp 3 Jahre .......bei Beril wird er sich aber bestimmt erholen!

#7 RE: Der, den sie Pablo nennen... von Bailey 30.11.2015 22:35

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Zitat
Auf den Bildern sieht er aber älter aus als knapp 3 Jahre

Er hat so viele Gesichter und ist schwierig zu fotografieren!
Als ich ihn heute dort zum Fotografieren angebunden habe, fand er das ziemlich doof und setzte dieses -Gesicht auf !
Als wir danach weiter spazieren gegangen sind, huepfte er an und neben mir herum !

Ich kenne dieses Verhalten auch von meinen Cans de Bestiar (allen voran Unái!): Sobald der Bereich des eigenen Entscheidens oder Bewegens eingeschraenkt wird, werden sie unleidlich - irgendwie motzig-trotzig.

Vom Verhalten und den Zaehnen her, denke ich, kommt die Altersschaetzung von hoechstens 3 Jahren hin! Auch die TA aus der perrera nannte dieses Alter (ohne vorher meine Schaetzung zu kennen).

#8 RE: Der, den sie Pablo nennen... von karosa 01.12.2015 07:37

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Zitat von karosa im Beitrag #4
Ein sehr schöner Hund! In welcher Gegend wohnst Du, Beril?


Keine Angst, ich nehme keine weiteren Hunde auf.

#9 RE: Der, den sie Pablo nennen... von MariundLeo 01.12.2015 10:31

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Danke für die schönen Bilder Ana!!

Zitat von SabrinaR im Beitrag #6
Oh DANKE!
Ich bin sehr gespannt wie er sich bei Beril entwickelt (evtl. mag sie ja dann mal wieder berichten?).....
Auf den Bildern sieht er aber älter aus als knapp 3 Jahre .......bei Beril wird er sich aber bestimmt erholen!



Vielleicht liegt es an den weißen Härchen, die er wie Sommersprossen am Kopf verteilt hat?
So empfinde ich das.

Ich hoffe sehr dass Beril Lust aufs Berichten hat. Das war schon bei Sion immer sehr schön!
Sie hat mit viel Liebe so detailreich berichtet dass es mir viel Spaß gemacht hat zu lesen.


Zitat von Bailey im Beitrag #7
[quote]Ich kenne dieses Verhalten auch von meinen Cans de Bestiar (allen voran Unái!): Sobald der Bereich des eigenen Entscheidens oder Bewegens eingeschraenkt wird, werden sie unleidlich - irgendwie motzig-trotzig.


Genau das kenne ich auch. Motzig nicht, aber trotzig!
Wenn ich Leo einschränke, z.Bsp. wenn er ordentlich neben mir gehen soll, aber gerade nicht mag und ich ihn dann mal zurückdrängle, dann setzt er ein richtig beleidigtes Gesicht auf und guckt seitlich weg wie ein trotziges Kind.

Ich freue mich für Pablo dass er nun so bald eine schöne Pflegestelle bekommt.

#10 RE: Der, den sie Pablo nennen... von Cati 05.12.2015 10:38

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Oh wie schön, dann ist Pablo ja gestern bei Beril eingezogen!

Zitat von SabrinaR im Beitrag #3
Das wird allen bestimmt gut tun....und wer weiß, was die Zukunft bringt


Ich glaube daran, dass es diese Begebenheiten gibt, in denen Jemand genau zum richtigen Zeitpunkt in das Leben des anderen tritt.

#11 RE: Der, den sie Pablo nennen... von Bailey 05.12.2015 13:47

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Ja, genau, Cati:
Pablo ist gestern von Beril persönlich abgeholt und in sein neues Leben gebracht worden!
Nun heisst es aufpaeppeln und ein paar Regeln des Lebens als Haustier/hundiges Familienmitglied lernen und dann kann es eigentlich nicht allzu lange dauern, bis seine Menschen ihn adoptieren , denn er hat so einen freundlichen und charmanten Charakter !

#12 RE: Der, den sie Pablo nennen... von Llopito 05.12.2015 15:46

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Liebe Leudeee!


ich war soo lange nicht mehr hier, sorry, aber langsam wird es wieder. Jetzt wegen Pablo werde ich eh häufiger hier sein um zu berichten.

(ich habe meinen ersten Bericht der heute Nachmittag der in großer Eile geschrieben war, unten editiert und ergänzt)


Pablo hat seine große Reise gestern hervorragend überstanden, hat einen echt mega stressigen Tag suuuuuuuper gemeistert. Ich bin diesbezüglich sehr, sehr begeistert von ihm.

Gestern Mittag also, bestückt mit einer leeren Box kam ich planmäßig in Mallorca an und bald darauf konnte ich Ana (und Pablo) in die Arme schließen . Wir entschieden uns, in Flughafennähe "im Grünen" ein wenig zu verweilen um einerseits mit Pablo eine gute Runde laufen zu können und auch nach so langer Zeit mal wieder ausgiebig zu quatschen. Gedacht getan, insgesamt waren Ana und ich mit Pablo im Schlepptau sicherlich 3 h unterwegs. Pablo hat sowohl den Spaziergang als auch den Restaurantbesuch bravourös gemeistert. Gut, im Restaurant wollte er unbedingt was von unserer Pizza haben und stand fast auf dem Tisch aber beruhigte sich nach einer Weile wirklich und legte sich einfach hin.
Zurück am Flughafen haben wir auch noch ein wenig warten müssen, konnten ihn dann so 1 h vor Abflug in die Box packen und "aufgeben" . In Zürich nahm ich ihn dann nach ca. insgesamt 3.5 h nach Abfertigung plus Flug in Empfang....und was soll ich sagen: nach den vielen sehr unbekannten Eindrücken, Geräuschen, Krach und flugbedingten mulmigen Gefühlen im Bauch und in den Ohren (!) stieg ein Pablo aus der Box der mir nach kurzem schütteln küsschen gab, das Kind der in der Gepäckausgabe wartenden Nachbarn freundlich begrüßte und mich nach dem Motto "und jetzt?" anschaute. Keine Spur von Verunsicherung, Angst oder Nervosität... Wenn man bedenkt dass er vorher kaum ein Auto von innen gekannt haben dürfte, ist das schon bemerkenswert.

Übrigens habe ich zum ersten Mal in meinem Leben erlebt dass an der Grenze der Chip des Hundes gelesen und mit den Dokumenten abgeglichen wurde. Die Schwiiiz halt , aber die Grenzbeamten waren sehr, sehr nett und ganz begeistert von unserem Pablito der auch dem Lesegerät küsschen verpasst hat. Außerdem finde ich gut dass sie so kontrollieren, es gibt tatsächlich Fälle von denen ich weiß dass Hunde mit fremden Pässen (von verstorbene Hunden z.B.) eigeführt werden, aber zurück zum Thema.
Zuhause angekommen, bin ich eine Runde um den Block gelaufen und habe meine Tochter gebeten (mein Mann ist gerade auf Reisen) mit Giada an einen nahegelegenen Platz zu kommen. Begegnung: Tadellos. Giada war natürlich völlig aufgedreht mich wieder zu sehen und entsprechend stürmisch und distanzlos, auch zum Pablo. Der wiederum stellte sich nach etlichen malen angeschubst, angesprungen und (unabsichtlich) fast umgeschubst worden zu sein, ihr ganz ruhig in den Weg mit einem kurzen, ganz leisen knurrer, woraufhin Prinzessin sofort verstanden hat. Nun bealbert sie ihn hin und wieder, ist ganz püppi zu ihm auch sehr an ihm interessiert, er aber ist ganz George Clooney. Freundlich indifferent . Beim Fressen und auch sonst sind sie sehr entspannt miteinander, nur Kauknochen! Uii, da hat er sie sehr klar gewarnt dass sie nicht zu nahe an ihm vorbeizugehen hat während er noch am kauen ist . Wieder, ein ruhiger aber bestimmter, tiiiieeeefer Brummer! Fand Prinzessin doof aber äußerst akzeptabel . Lupin, den durfte er auch gleich kennenlernen nachdem wir nachts nach der Giada-Party Zuhause eingefallen sind. Die Begegnung war wie erwartet, sehr unproblematisch. Beide gingen aufeinander zu, und haben sich sofort nach freundlichem, kurzem schnuffeln geeinigt: null Problemo!

Leider ist Pablito Clooney nicht ganz Katzenfrommm , aber es ist noch zu früh etwas abschließendes zu sagen. Nach dem Schock heute Morgen (Nase-an-Nase-Begegnung!) haben die Samtpfoten sich fürs erste verabschiedet . Ich wollte nicht dass die Erstbegegnung ohne mich abläuft und Herr oder Frau Katze im Laufe des Tages ahnungslos in die Wohnung latscht, also war Pablo angeleint und ich habe die Mietzen reinkommen lassen... Öhm, ja. Immerhin hat er nicht nach ihnen geschnappt sondern mit der Nase auf den Rücken gestupst. Na wie gesagt, wir werden sehen.
Im Haus benimmt er sich ansonsten tadellos. Die Treppe zum oberen Stockwerk war letzte Nacht, noch etwas gruselig aber auch das hatte er nach 20 min drauf. Nun flitzt er rauf und runter wie wenn er sein Leben lang nichts anderes getan hätte. Er legt sich auf die vorhandenen Hundeplätze, ist absolut stubenrein, lernt sehr schnell und ist sehr aufmerksam und schmusig. Sein Schwanzwedeln ist eher auf Labbi-Niveau, selbst wenn er liegt, wenn sich unsere Blicke treffen, geht der Propeller an. Gestern Nacht wurde es seeehr spät, heute Morgen wie immer ist er mit allen um 6:30 aufgestanden, Fressrunde und Garten-Flanieren inklusive. Danach habe ich mich wieder schlafen gelegt und Pablito ebenso, wie Lupin und Giada auch. Also er orientiert sich an dem was ist, ohne Probleme. Sehr sehr schnelles Anpassungsvermögen. Gibts nicht immer. Auch da war unser letzter Pflegehund Sión vorbildlich, Pablito steht dem in nichts nach.

ABER. Pablo ist megadürr, so dürr das könnt ihr euch nicht vorstellen. Echt! Mora war auch sehr, sehr dürr aber er ist noch schlimmer glaube ich. Er ist außerdem Einhoder, muss operiert werden, im Rahmen der Kastration schätze ich. Dann wird man den innen verbliebenen Hoden entfernen müssen. Und zwar so bald wie möglich. Er hat auch sehr ramponierte Ohren(Ränder) mal sehen ob sich dahinter eine Leishmanniose versteckt. Aber dieses Risiko bin ich bewusst eingegangen. Ich werde alles tun um seine Werte (falls sie erhöht sind) wieder in Ordnung zu bringen. Und damit können die betroffenen Hunde eigentlich ganz gut und lange leben. Außerdem röchelt er öfters, so eine Art Husten, wie wenn er im Hals etwas stecken hätte. Könnte eine Erkältung sein, Halsschmerzen? Keine Ahnung. Muss man alles mal abklären. Ansonsten hat er weder gekotzt (im Restaurant mit Ana im Restaurant gab es ein kleines Mallheur) noch Durchfall. Ich koche ihm noch Schonkost, mische langsam das halbtrockene Futter drunter (Platinum) was nach meiner Erfahrung sehr schnell gutes Gewicht bringen kann (ohne zu viel Ballaststoffe) und sehr gut vertragen wird. Er scheint es jedenfalls gut zu vertragen. Den heutigen Tag hat Pablo komplett zuhause verbracht. Das ist traditionell so bei uns dass die ersten Tage in denen die Hunde hier sind, "nur bisschen Garten und Haus, mehr nicht" passiert. Null Programm, es herrscht Gemütlichkeit, alle sind da, kein übermäßiges kommen-und-gehen etc. Er schläft zunehmend länger und ich denke das braucht er dringend. Ruhe!. Wir werden alles sehr langsam angehen. Übrigens ist er einer den man anderen Hunden problemlos vorbeiführen kann plus ist er seeeehr Leckerchenmotiviert. Also, ich bin sehr froh dass wir ihn aus der Perrera rausholen konnten. Ein besonderer Dank geht natürlich an Ana die sich enorm viel Mühe gemacht hat, ihn rausgeholt, in einer Pension untergebracht, dort mehrmals besucht, gewaschen und medikamentös behandelt hat. Ohne sie wäre das alles sicherlich nicht möglich gewesen!

Also, ich werde mich demnächst mit Bildern wieder melden. Ana hat ja schon wirklich schöne Porträts von ihm gemacht, so sieht er auch wirklich aus im Moment. Ich möchte noch sein Magerzustand gut dokumentieren für hoffentlich erstaunliche vorher-nachher Bilder.
Neben ihm wirkt Giada wirklich wie ein extrem fettes Schweinchen..
Hoffentlich hat Pablito bald etwas mehr kilos auf den Rippen..

#13 RE: Der, den sie Pablo nennen... von SabrinaR 05.12.2015 22:57

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Wie schön Beril, dass Du wieder bei uns bist!

Ach, das hört sich ja super an!

Pablo scheint ja ein Traumhund zu sein!

Ich bin sehr gespannt, wie er sich weiterentwickelt und freue mich auf Bilder - auch von der "dicken Giada"

@ Ana - auch an Dich nochmal ein dickes DANKE, dass Du den Burschen aus der Perrera gerettet hast!

#14 RE: Der, den sie Pablo nennen... von MariundLeo 06.12.2015 17:12

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Ach Beril - Du schreibst wie immer sooooo schöööön! Man ist richtig dabei und hat alles vor Augen!

Ich bin sehr froh dass ihr den lieben Pablo gerettet habt und er bei Dir nun sein neues, schönes Leben begonnen hat.
Übrigens denke ich genauso wie Cati - es ist was dran an den "Begegnungen zum richtigen Zeitpunkt". War bei uns auch so.

Ich freue mich ganz doll auf Bilder und weitere Berichte!

Und natürlich -ganz dollen Dank an Dich und Ana für Eure super Rettungsaktion!!!

#15 RE: Der, den sie Pablo nennen... von Cati 07.12.2015 12:32

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Welcome back, liebe Beril! Schön, wieder von Dir zu lesen.
Pablo scheint sich ja gleich von Beginn an super in sein neues Rudel zu integrieren. Toll, das es so problemlos läuft.
Ich denke, das Problem mit den Katzen gibt sich, immerhin hat er sich ja nur erschrocken gezeigt. Chispa und die Katze von meinen Schwiegereltern werden wohl in diesem Leben auch keine dicken Freunde mehr aber sie respektieren sich, bzw. sie gehen sich aus dem Weg.

Hach, Dein Bericht von Pablo liest sich richtig toll, bin schon gespannt auf weitere news.

#16 RE: Der, den sie Pablo nennen... von Carlos 08.12.2015 16:51

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Dem kann ich mich nur anschließen.
LG Carlos

#17 RE: Der, den sie Pablo nennen... von MariundLeo 27.12.2015 23:49

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Wie geht es denn eigentlich Pablo? Hat er sich gut eingelebt?
Der Anfang schien ja ganz wunderbar.

#18 RE: Der, den sie Pablo nennen... von Petrafeier 04.01.2016 10:49

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wie schön - meine tiefste Anerkennung an Ana und Beril und schön dass du wieder im Forum bist Beril!!!

Mah wenn ich nur Leo ( das ist mein Mann) überzeugen könnte das ein 2. Hund viele Vorteile bringt und die Mehrhundhaltung viel artgerechter ist..............ich bin sowas von bereit für einen 2. und Molly täte das sehr, sehr gut - wohlwissend, dass ihr Prinzessinnengetue wahrscheinlich gar nicht so leicht ist zu minimieren und sie ist ja wie Beril Giada auch beschrieben hat oftmals wirklich respektlos und grenzüberschreitend in der Erstbegegnung mit anderen....aber naja das wäre abzuchecken....ich werde auf jeden Fall nochmals das Thema in den Familienrat bringen...schau ma mal!!!

Viel Erfolg und Energie in the meantime für Pablo l!!!!

#19 RE: Der, den sie Pablo nennen... von Llopito 13.04.2016 16:47

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Hallihallo,

nach langer Zeit mal wieder ein wenig News von Pablo.

Er ist ein Sonnenschein, ein sehr lieber Superschatz, verschmuster gute-Laune-Hund, und wie Ana mir schon damals nach ihrem Besuch in der Perrera berichtete, keineswegs ein "sehr ruhiger" ....

Stand der Dinge in Sachen Gesundheit:
Pablo`s Blutwerte waren anfänglich nicht besonders gut, Nierenwerte, weiße Blutkörperchen, rote Blutkörperchen...nichts war im Normbereich. Der Mittelmeertest ergab dass die Babesiose, Ehrlichiose, und Dirofilarien (Herzwürmer)-Werte negativ, jedoch der Leishmaniose-Titer positiv war. Er machte allgemein einen etwas schlappen Eindruck, hustete viel und hatte Nasen- und Augenausfluss. Inzwischen ist er sowohl antibiotisch gegen die Infektionen im HNO Bereich als auch wegen seiner Nierenwerte und Leishmanien-Titer behandelt worden. Der Infekt im Nasen-Lungen und Augenbereich ist komplett abgeheilt. Momentan bekommt er wegen der Leishmanien, ein Mittel (Allopurinol), und da dieses Medikament zwar sehr gut verträglich ist, aber eine Neigung zu Urinkristallen hervorruft, bekommt er zusätzlich ein Nierendiät-Futter. Allein durch diese Behandlungen und der Allopurinol Gabe, haben sich seine Werte derart gebessert (auch die differenzialdiagnostisch wichtige Albumin/Globulin Verteilung im Serum) so dass man sagen kann dass die Krankheit nicht aktiv ist. Des Weiteren ist der Leishmaniose Titer nach 4 Wochen abgesunken so dass wir auf Anraten der TÄ erstmal von einer weiteren, intensiveren Behandlung Abstand genommen haben. Wir sind bei einer Leishmaniose erfahrenen TÄ in Behandlung und nach ihren Einschätzungen wird er mit großer Wahrscheinlichkeit trotz einer Infizierung (wie übrigens so viele südländische Hunde) ohne daran zu erkranken ein ganz normales Leben führen. Seine Menschen müssen nur wissen dass er eine Infizierung durchgemacht hat und bei regelmäßigen Gesundheitschecks die Überprüfung seiner Werte im Auge behalten. Pablo hatte neben diesen Baustellen auch noch einen innenliegenden Hoden (=Kryptorchismus) , der (zusammen mit dem außenliegenden Hoden) operativ entfernt wurde. In ca. 1-2 Monaten steht eine weitere Blutuntersuchung an, in der neben den kompletten Werten auch alle Mittelmeerkrankheiten nochmal getestet werden. So wie sich alles bisher entwickelt hat, bin ich total guter Dinge. Als er kam hatte er ca. 27 kg, nun ist er bei 35-36 angelangt und ist nichtmal ansatzweise dick!

Was noch?

Auszüge aus seinem Profil:

Äußeres:
Pablo ist ein sehr wohlproportionierter, athletischer, stolzer eigentlich lackschwarzer CdB-Bub. Ich schreibe "eigentlich" da er im Gesicht und an den Vorderbeinen viele Stellen/Pünktchen hat die weiß sind und mit einer Reihe alter Verletzungen zu tun haben dürften. Eine durchgemachte Milbenerkrankung die unter den Möglichkeiten genannt wurde, hielten die TÄ für unwahrscheinlich. Möglicherweise ist er (mehrmals?) durch Drahtzäune /Gestrüpp/Hecke o.Ä. gehechtet und hat sich dabei viele Kratzer und Löcher zugezogen. Diese weißen Stellen lassen ihn manchmal etwas älter aussehen als er ist, sind aber neben seinen ulkigen Ohren sein Markenzeichen. Des Weiteren hat er eine große sehr unschön vernarbte Stelle am Brustkorb, zwischen den Vorderbeinen. Auch hier scheint es eine große Wunde /Ablederungsverletzung gegeben zu haben die nicht versorgt wurde. Ansonsten hat er wunderschöne Zähne (einer der unteren Schneidezähne fehlt, tut seiner Schönheit aber kein Abbruch), saubere Ohren, klare Augen, schönes Fell und große Pfoten!

Wesen:
Pablo ist in erster Linie ein total reinherziger, lieber, anhänglicher Kasper. Im Geiste eher 1.5 Jahre, ist er sehr sensibel und anhänglich, sehr auf "seine" Menschen bezogen, aufmerksam, lernfreudig, lustig, manchmal richtig albern und stürmisch, Extrem-Schmuser, temperamentvoll, sportlich und verspielt, ist dennoch besonders im Haus ein recht gemütlicher Typ. Menschen mag er eigentlich sehr, hat er aber seine Bezugspersonen um sich und fühlt er sich Zuhause, fremdelt er mit Menschen die er nicht kennt. Wenn Besuch kommt, kann es passieren dass er bellt, geht dabei aber immer zurück und weicht aus. Hilft man ihm bei diesen Erstbegegnungen im Haus, in dem man ihn z.B. mit an die Tür kommen lässt, so das er die Menschen beschnüffeln kann, ihn belohnt und lobt wenn er dabei ruhig bleibt (und das tut er meistens) und gleichzeitig die Menschen bittet Pablo komplett zu ignorieren (ihn nicht anstieren, sich nicht mit "ach wer bist du denn?" begrapschen etc. lässt), beruhigt er sich schnell und legt seine Vorbehalte recht bald ab. Bei uns hat er mehrmals den absoluten Partykönig abgegeben, lag mitten im Getümmel und hat diverse Besucher ausgiebig mit seinen charmanten Schmuse-Anfällen beglückt. Es gibt aber auch Menschen mit denen er länger braucht wärmer zu werden. Draußen hat er keinerlei Probleme mit Passanten, Fahrradfahrern, Joggern, kreischenden Kindern, Autos, vorbeifahrenden Straßenbahnen etc. Obwohl er ein sensibelchen ist, hat Pablo auch seine kernigen Seiten. Er ist generell kein ängstlicher oder nervöser Hund. Z.B., die Knallerei letzten Silvester, die in unserer Straße einem Inferno ähnelte, hat er z.B. ganz problemlos überstanden. In seiner vertrauten Umgebung ist er recht wachsam, kommentiert Geräusche ums Haus die er nicht kennt oder einordnen kann, lässt sich aber schnell beruhigen wenn er angeschlagen hat, was wiederum Anlass für eine neue Kuschelrunde gibt :-). Er ist sehr lernwillig und gut mit Lob und Futter zu motivieren. Da er auch verspielt ist gibt es viele Möglichkeit mit ihm gemeinsam Spass zu haben.


Verhalten gegenüber anderen Hunden:
Er ist mit Hunden sehr gut verträglich. Alle Begegnungen die wir bisher hatten waren absolut unproblematisch, sowohl mit Rüden als auch mit Hündinnen. Auch aus der Perrera auf Mallorca wurde berichtet dass er in der relativ langen Zeit die er dort saß nie Probleme mit Hunden hatte, mit einem intakten Rüden in einem Zwinger saß, im Freilauf dort, einen recht provokanten Rüden souverän ignoriert und somit allen Konflikten aus dem Weg gegangen sei. Die ersten Tage bei uns hat er unsere Hündin zwei Mal angebrummelt. Wie ich heute weiß ist das sonst gar nicht sein Stil. Vermutlich war er vom der ganzen Reise-Stress, von den vielen neuen Eindrücken, Menschen und Tieren überfordert und wollte sie in einem engen Durchgang auf Abstand halten. Bei uns dürfen Hunde auch brummen, niemand regt sich groß darüber auf, zumal die Gründe seiner Äußerungen uns allen recht klar schienen. Somit wurde er wortlos aus der Situation rausgeholt und ab dem 2. Tag kam sowas nicht mal mehr ansatzweise vor. Es war wichtig für ihn zu sehen dass meine Hündin nicht auf Krawall gebürstet ist, dass er ihr gegenüber nichts verteidigen muss, dass Besitztümer wie Kauknochen die gerade bearbeitet werden absolut respektiert werden etc.. Seit dem sind die beiden wirklich ein Herz und eine Seele. Mit unserem kastrierten Pflegerüden gibt und gab es keinerlei Probleme. Obwohl Pablo so gut mit seinen Artgenossen verträglich ist, sind Fremdhunde Begegnungen unterwegs für ihn enorm aufregend, besonders dann wenn er nicht hin darf. Sei es durch einen Fluss, durch einen Zaun, im Auto oder durch die Leine, wenn er daran gehindert wird Kontakt aufzunehmen, ist er frustriert und bellt in den höchsten Tönen. Es ist kein Problem für mich ihn in diesen Situationen zu halten, es wäre aber wichtig und gut dass er lernt das solche Begegnungen hier zum normalen Hundealltag gehören und dass das aneinander Vorbeilaufen ohne jedem "hallo!" sagen zu müssen das normalste der Welt ist. Auf dem eigenen Grundstück zeigt er vorbei laufenden Hunden gerne lautstark wer Herr im Haus ist (wie alle Cans de Bestiar die ich kenne), Menschen hingegen kommentiert er nicht.

Verhalten gegenüber anderen Tieren: Katzen findet er extrem spannend. Draußen jagt er sie, zuhause hat er total Respekt vor ihnen wenn sie stehen bleiben oder gar auf ihn zukommen. Rennen sie weg, geht er hinterher! Ich schätze, auf Kleintiere würde er ähnlich reagieren. Noch fehlt uns die Erfahrung mit anderen Nutz und Haustieren.

Ängste:
Wir haben bisher keine besonderen Ängste/Phobien bei Pablo entdeckt. Treppen können hin und wieder ein Problem sein, oder z.B. Brücken durch deren Boden der Untergrund zu sehen ist machen ihm Angst, das liegt aber daran dass er sie einfach nicht kennt. Hat man etwas Geduld, Ruhe und Leckerchen, ist er schnell davon zu überzeugen dass er seinen Menschen vertrauen kann und überwindet seine Vorbehalte. Beim Tierarzt hat er auch etwas Angst und zittert meist bis die Behandlung vorbei ist, ist dabei aber endlos lieb. Man kann alles mit ihm machen, bisher fanden ihn alle Tierärzte super süß und tapfer.

Grundgehorsam/Leinenführigkeit:
Ausbaufähig :-) Pablo ist, dafür dass er es wohl kaum beigebracht bekommen hat, eigentlich gar kein so schlechter Leinengänger. Gut, besonders die ersten Meter vergisst er manchmal das da noch jemand am anderen Ende der Leine hängt, aber mit der Zeit, nach etwas Auslauf und herumtoben geht das viel besser. Bei mir läuft er in ablenkungs- und verkehrsarmen Gegenden meistens frei, da er kein Angsthund ist, sich nie besonders weit entfernt und gelernt hat zu kommen wenn man ihn ruft. Ein paar Basics wie „Sitz!“, „Bleib“ „Hier“ und herankommen auf Pfiff hat er drauf. Da er sehr gut mit Futter, Spiel oder Lob zu motivieren ist, und für einen CdB eine ordentliche Portion "will to please" mitbringt, ist mit Training, Geduld und Spucke viel zu erreichen.

Spiel:
Im Spiel mit Artgenossen wirkt er, typisch CdB, etwas ungestüm, spielt aber wirklich schön und vorsichtig ohne zu körperlich zu werden oder zu überdrehen. Am Stöckchen- oder Bällchen-Spielen (bei uns sind es Frisbees) mit seinen Menschen hat Pablo großes Interesse. Er liebt es sehr über die Wiesen und Felder zu rennen, ist bei seiner Größe natürlich nicht der schnellste, aber sein kraftvoller Galopp ist eines der schönsten die ich je bei einem Hund gesehen habe. Pablo ist neben Futtersuche im Garten oder auf Feldern/Wiesen, auch für "Intelligenz-Spielzeuge" zu haben, aus denen Hund irgendwelche Leckerchen popeln muss.

Jagdtrieb: Kann ich noch nichts abschließendes dazu sagen da wir generell in eher wildarmen Gebieten spazieren gehen. Verglichen mit meiner sehr jagdtriebigen Hündin ist er eher "gechillt". Dennoch halte ich es für möglich dass er auf offenem Gelände auf Sicht reagieren würde. Pablo hat in den ersten Wochen draußen auf alles reagiert was sich irgendwie bewegt hat, Blätter, Spatzenschwärme, Krähen, Reiher....Er wollte allem hinterher, ging das nicht, stand er in der Schleppleine und hat gebellt. Davon ist heute wirklich nichts mehr übrig. Wo ich die Übersicht habe, läuft Pablo ohne Probleme frei und kann sich nach Bedarf austoben.

Alleinbleiben:
Pablo kann gut für einige Stunden in Gesellschaft unserer Hunde wunderbar alleine bleiben. Wenn in seinem neuen Zuhause keine weiteren Hunde sein sollten, denke ich dass er nach einer Eingewöhnungszeit auch ohne andere Hunde alleine bleiben könnte.

Autofahren: Hat er erst bei uns gelernt, dafür musste ich nur 2 Tage trainieren, dann hatte er es drauf. Er steigt brav ein, und auch aus, wenn man ihm sein "go" gibt. Da er vom Auto aus sich beim Anblick anderer Hunde aufregt und bellt, fährt er bei mir in einer großen Stoffbox mit, in der er vollkommen entspannt und ruhig ist.



Eine kleine Bilderflut:

Vorher-Nachher Vergleich:








SPIEL & SPASS mit PABLO



















UUUPPPSS!......



.....Stöckchen verloren!






Es geht auch ruhiger:















Mal sehen ob wir wirklich tolle Leute (wie für Sión) für ihn finden...

#20 RE: Der, den sie Pablo nennen... von MariundLeo 13.04.2016 17:10

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Wie mich das freut!!
Sehnsüchtig habe ich auf einen Bericht à la Beril gewartet und da ist er nun.
Wie schön dass es ihm gut geht. Du hast ihn ja super versorgt Beril!!!!

Auch beruhigend zu hören dass er mit den Leishmanien ein halbwegs normales Leben führen kann. Super wenn da jetzt schon die Werte viel besser sind.
Ich zittere auch immer - Leo`s Titer ist ja immer im Grenzbereich, solange er dort bleibt muss er keine Medikamente bekommen. Alle 6 Monate testen wir
den Titer und die Elektrophorese.

Was mich ganz besonders freut ist dass sich Giada und Pablo gut verstehen. "Ein Herz & eine Seele" das klingt fantastisch.
Das hört sich richtig nach einem herzlichen Zuhause an. Auch wenn ich da nun wieder wehmütig bin (falls er in ein neues Zuhause geht) - ich bin halt ein altes Weichei, aber Du wirst das schon machen Beril! Dafür hast Du ja ein Händchen.

Mit den "weißen Stellen" meinst Du da kahle Stellen oder weiße Haare?
Er scheint ja verletzungstechnisch so einiges durchgemacht zu haben und dann nicht ordentlich versorgt worden zu sein. Wie gut dass das jetzt anders ist!

Die Fotos sprechen ja auch für sich - er sieht so lebensfreudig aus und sein Blick ist gaaaanz anders als am Anfang.

Danke Beril - ich freue mich ganz doll dass es Pablo jetzt so schön hat!!

#21 RE: Der, den sie Pablo nennen... von Llopito 13.04.2016 18:07

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und Danke für die netten Worte Mari...

Mit weißen Stellen meine ich weiße Haare, wie Sommersprossen, verteilt im Gesicht und an den Vorderbeinen & Brust. Bekanntlich wachsen be schwarzen Hunden an Verletzten Stellen die Haare weiß nach. Es müssen irgendwelche Läsionen gewesen sein, wie gesagt, Demodikose etc. wurden diskutiert, die hätte aber bei seinem Zustand auch sichtbar sein müssen sagen die TA´s. Daher ist die Vermutung dass es Kratzer, Löcher etc. gewesen sein müssen.
Leishmaniose, tja, sieht gut aus im Moment. Ich habe nach intensiver Suche eine TÄ in Freiburg gefunden die viel Erfahrung mit der Krankheit hat. Die Erfahrung zeigt leider dass die meisten TÄ keine große Ahnung und kaum Erfahrungen haben. Diese TÄ kommt aus Italien hat dort sowohl ihre Ausbildung gemacht hat als auch praktiziert und meinte dort sei die Krankheit Alltag gewesen. Daher kennt sie sehr viele Fälle und hat Pablo komplett auf den Kopf gestellt, inklusive Elektrophorese (Serum und punktierter Urin). Alles deutet daraufhin dass die Krankheit bei ihm eben nicht aktiv ist. Der Titer dient mit zur Überwachung und bei guter Pflege und guter Gesundheit/Allgemeinzustand sei nicht zu erwarten dass sich das groß verändern bzw. verschlechtern wird. Am Anfang dachten wir das er diese Zytostatika bekommen muss, aber das ganze hat sich so schnell zum Guten entwickelt und alle Werte (auch die die die Elektrophoresen preisgeben) waren so optimal wiederhergestellt dass das erstmal nicht notwendig ist. Man hat also noch viel Raum für weitere Behandlungen falls doch was käme. Puh, ich sag´s Euch, habe mich intensiv mit Leishmaniose beschäftigt die letzte Zeit und viel gelernt. Neben Glucantime sind die neuen Medikamente aus der Humanmedizin (Miteforan) wohl wirklich sehr effektiv. Auch bei akut erkrankten Hunden.

Ja, Giada und Pablo verstehen sich sehr gut, nein, besser gesagt, die beiden haben sich richtig gern. Das ist der erste Hund (Rüde) den Giada wirklich toll findet , ist bei Pablo auch nicht schwer da er enorm friedlich und lieb ist, geduldig ist, sie gut handeln kann etc. Ein Frauenversteher, echt! Außerdem ist er sehr zärtlich, die beiden liegen viel zusammen (nicht im Körbchen aber so, vor unseren Füßen) schlecken und maulen aneinander herum, sehr gelassen... andererseits sind sie sich in ihren Vorlieben sehr ähnlich. Ein wenig wie Geschwister. Ich befürchte das Giada ihm früher oder später das Jagen beibringen würde , er orientiert sich stark an ihr, und sie konkurrieren um Aufmerksamkeit. Es herrscht stets zwar fröhliches aber intensives Geschubse und Gedränge vor streichelwilligen Händen. Und das Problem mit den Katzen! Das habe ich auf Mallorca schon "gewusst", und würde wahrscheinlich 1.5 Jahre brauchen bis das einigermaßen klappt. Meine Katzen sind schon 14-15. Ich will diesen Stress denen nicht mehr antun, daher ist ein Abschied unausweichlich, auch wenn es mir schwer fallen wird ihn gehen zu lassen. Das ist aber bei den meisten Pflegehunden so. Bei Pablo ein bisschen mehr so. Wir haben ja die letzten Wochen auch einiges durchgemacht. Das schweißt zusammen.
Ich hoffe aber auf echt tolle Leute, sonst gebe ich ihn eh nicht her!

#22 RE: Der, den sie Pablo nennen... von SabrinaR 15.04.2016 19:59

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So tolle Bilder und so ein schöner ausführlicher Bericht -- vielen DANK dafür

Pablo hat sich ja wirklich gemausert und toll wie er und Gaia zusammen passen !

Jetzt bin ich mal ganz ehrlich:

Ich habe gerade gedacht, dass Du hoffentlich nicht die "richtigen" Menschen für ihn findest und er bei Euch bleiben kann!

#23 RE: Der, den sie Pablo nennen... von MariundLeo 15.04.2016 21:01

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Zitat von SabrinaR im Beitrag #22

Jetzt bin ich mal ganz ehrlich:
Ich habe gerade gedacht, dass Du hoffentlich nicht die "richtigen" Menschen für ihn findest und er bei Euch bleiben kann!


Pssssst! Das hoffen wir doch alle insgeheim.

Aber selbst falls nicht vertraue ich Beril, dass sie ihn nur in absolut, liebe, warmherzige supermegatolle Hände gibt.
Aber wenn ich Giada und Pablo so sehe ...

#24 RE: Der, den sie Pablo nennen... von Llopito 18.04.2016 18:41

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Neee, neee der bleibt nicht...

Also bitte kräftig teilen und werben. Ich bin dabei ihn überall einzustellen. Giada und er sind nett miteinander aber auch ein "Duo infernale". Zu viele gemeinsame Interessen, gleiche Bereitschaft Blödsinn zu machen etc. Einen wahnsinnig jagdtriebigen Hund und einen zweiten, der zwar nicht genau weiß worum es geht aber sofort dabei ist...nee . Ich kann zwei solchen Hunden nicht gerecht werden. Und die Sache mit den Katzen ist eh ein Totschlag-Argument. Es geht nicht. Pablo wird eh m.o.w mein letzter Pflegehund für längere Zeit werden.
Daher suchen wir händeringend....

Wir werden schon was gutes für ihn finden.

#25 RE: Der, den sie Pablo nennen... von Carlos 19.04.2016 09:20

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Da würde man beim Menschen sagen die beiden passen für ein Hundeleben zusammen
Wir drücken Dir trotzdem die Daumen, dass Du gut Hunde Eltern findest.
LG Roger

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